Rumba

Rumba - 4/4 - Kuba - ca. 1910

Die gefühlvolle, langsame „Variante“ des Cha Cha Cha

  • Sammelbezeichnung für eine Vielzahl historischer und gegenwärtiger Lied- und Tanzformen auf Kuba von großer rhythmischer melodischer formaler und choreographischer Variationsbreite.
  • Lateinamerikanischer Gesellschafts - und Turniertanz im 4/4 -Takt.

Als Modetanz kam die Rumba erstmals 1914 in New York auf. Rhythmisch vereinfacht gelangte sie 1931 auch nach Europa. In Deutschland wurde sie von den Nazis schließlich als entartet verboten.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Rumba wieder entdeckt allerdings in zwei vollkommen unterschiedlichen Variationen. Zum einen die amerikanisch beeinflusste Square- oder Carrée-Rumba zum anderen die vom in England lebenden Franzosen Pierre Lavelle propagierte Rumba im kubanischen Stil . Dies führte Anfang der 70er Jahre zu heftigen Auseinandersetzungen (die so genannten Rumba-Kriege) welche Variante jetzt richtig sei. Man einigte sich schließlich darauf beide Varianten zuzulassen. Im internationalen Tanzsport hat sich mittlerweile der kubanische Stil durchgesetzt. Die Square-Rumba wird in Europa kaum noch unterrichtet in den USA ist sie jedoch noch weit verbreitet.

Zuletzt aktualisiert am 02.07.2016 von Klaeger Monica.

Zurück