Jive

Jive - 4/4 Takt -Nordamerika

Der Vorläufer des Rock and Roll. Lebensfreude und Spass zeichnen diesen schnellen Tanz aus, mit vielen offenen Figuren.

Ballroom Jive gehört zu den fünf internationalen lateinamerikanischen Tänzen. Es ist die Tanzschulvariante von Jitterbug und English Jive und wird zu alter und moderner Rock’n’Roll-Musik getanzt. Seine Wurzeln sind im Lindy Hop verankert. Auf Turnieren wird er in der Regel zu ca. 44 Takten/Minute getanzt, manchmal auch langsamer, aber selten schneller.

Jive ist ein Gesellschafts- und Turniertanz im 4/4-Takt. Er wird normalerweise bei 40 Takten pro Minute getanzt. Jive gehört zu den Lateinamerikanischen Tänzen .

Jive ist heute die international anerkannte Bezeichnung für einen Tanz der vielfältige verwandte Vorläufer afroamerikanischen Ursprungs hat. Dazu gehören zu Beginn der 1930er Jahre Lindy Hop Blues und Swing in den 1940ern der Boogie-Woogie Jitterbug gefolgt in den 1950ern vom Rock'n'Roll . Charakteristisch für alle diese Tanzformen war und ist heute noch die stimulierende Musik die aufgrund ihrer rhythmischen Akzentuierung Jung und Alt in ihren Bann zog und zieht.

Amerikanische Soldaten brachten die in den USA beheimateten Tänze um 1940 nach Europa wo sie bei der Jugend schnell sehr beliebt wurden. Der Boogie wurde nach dem Krieg zur dominierenden Musik. Als "artfremder ordinärer" Tanz fand er aber nicht nur Freunde. Tanzpapst Alex Moore äußerte sich dass er nie zuvor etwas gesehen hatte.

Englische Tanzlehrer entwickelten mit etwas langsamerer Musik den eleganten und doch lebendigen Jive. 1968 wurde er als fünfter Turniertanz zu den Lateinamerikanischen Tänzen aufgenommen.

Zuletzt aktualisiert am 02.07.2016 von Klaeger Monica.

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